Seit 2007 können sich bei Auslandsmissionen schwer verwundete Soldaten, Polizisten und zivile Helfer an eine Stiftung wenden, die speziell zu ihrer finanziellen Unterstützung, medizinischer Betreuung und gesellschaftlicher Begleitung gegründet wurde.

Oberst d. R. Dr. Horst Schöttler "Die Hilfe der Stiftung setzt da an, wo der Staat nicht mehr zahlt", sagt Oberst d. R. Dr. Horst Schöttler (Foto). Der Oberst der Reserve war nach einer sechsjährigen Bundeswehrzeit u. a. 30 Jahre in der humanitären Hilfe und im Katastrophenschutz tätig. Zudem leistete er 56 Wehrübungen, darunter auch zahlreiche Auslandseinsätze in seinem Spezialgebiet "Zivil-Militärische Zusammenarbeit (CIMIC)".

Auslöser für die Gründung der Stiftung war der Anschlag auf Soldaten der Bundeswehr in Kabul am 14. November 2005. Bei dem Attentat fiel ein Reservist, zwei Soldaten wurden lebensgefährlich verwundet.

Hauptfeldwebel Stefan Deuschl verlor beide Beine. Er ist im Vorstand der Stiftung, dem neben Horst Schöttler auch Hermann Gödert von Rotary International, Albrecht Broemme, der Präsident des Technischen Hilfswerkes, der Wehrbeauftragte a. D. Hellmut Königshaus als Vertreter des Deutschen Bundestages, Generalleutnant Klaus von Heimendahl und Dr. med. Georg T. Brenner, Oberstarzt der Reserve, Oberstarzt Dr. med. Helge Höllmer, Klinikdirektor für Psychiatrie und Psychotherapie, BwKrks Hamburg, angehören. Der Leitende Beamte im Amt des Wehrbeauftragten, Ministerialdirigent Wolfgang Müller, zugleich Oberstleutnant der Reserve, wurde im Juni 2017 zum stellvertretenden Vorsitzenden der Stiftung berufen. Die Aufgabe des ehrenamtlichen Justiziars übt der auf Verwaltungsrecht spezialisierte Rechtsanwalt Arnd Steinmeyer aus.



Die Leistungen der "Oberst Schöttler Versehrten-Stiftung (OSVS)" werden auf der Seite Die Stiftung beschrieben.

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