Am 14. November 2005 hat Stefan Deuschl durch einen Selbstmordanschlag in der afghanischen Hauptstadt Kabul beide Beine verloren, ein Kamerad überlebte die Detonation der 12-kg-Sprengladung nicht.
Nach einer Woche erwachte er aus dem künstlichen Koma. „Ich bat die Krankenschwester, meine Stiefel auszuziehen und meine Beine hochzulegen.“ Da hätten die Ärzte gewusst, dass sie nun seine Kinder an sein Bett holen müssten, um ihm neuen Lebenswillen zu geben. Einen Tag vor Weihnachten stand Deuschl dann auf Prothesen vor der Haustür seiner Familie „Dieser Tag wird uns immer in Erinnerung bleiben“.